Terroranschläge auf Weihnachtsmärkte und Kirchen?

Terror in der Vorweihnachtszeit und eine fiktive Geschichte zu multiplen Anschlägen in Hannover.

Multiple Terroranschläge auf Weihnachtsmärkte und Kirchen an Heilig Abend?

Als es am 19.12.2016 zu dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt-Breitscheidplatz in Berlin gekommen war, da wachten das erste Mal auch diejenigen aus ihrem Dornröschenschlaf auf, die bis dahin solche Szenarien für Deutschland klein geredet oder gar ausgeschlossen hatten. Die Erkenntnis schockierte: ja, auch unser Land, unsere Einrichtungen, unsere Infrastrukturen und unsere Menschen sind jederzeit und überall angreif- und verletzbar.


Viele geplante Anschläge wurden in den letzten Jahren durch Spezialkräfte von Polizei und Nachrichtendiensten, oft zusammengefasst und koordiniert in dem sogenanntem GTAZ, dem gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum, verhindert und nur selten ist hierbei etwas an die Öffentlichkeit gedrungen, wie z.B. der geplante Rizin-Anschlag 2018 in Köln, wo der Attentäter anschließend zu 8 Jahren Haft verurteilt worden ist.


In den Folgejahren wurden die Weihnachtsmärkte durch Betonpoller und Sicherheitspersonal abgeriegelt und es zeigte sich, so man denn ein wirkliches Interesse daran hatte einen Zugang nur kontrolliert zu ermöglichen, dass dies auch umsetzbar wäre. Bestes Beispiel hierfür sind die Corona-Kontrollen im öffentlichen Bereich oder die Grenzsicherung zwischen Polen und Belarus.


Wie konnte es zu den Terroranschlägen kommen?


Die Sicherheitsbehörden können nicht alles vorhersehen, insbesondere dann nicht, sollten Einzeltäter oder Kleinstgruppen völlig unauffällig Vorbereitungen durchführen und nicht übermäßig vernetzt sein. Sofern man nicht unterschiedliche (chemische) Bestandteile oder Waffen im Darknet bestellt, die Ermittlungsbehörden direkte Hinweise aus der Szene oder von V-Leuten erhalten oder Erkenntnisse im Rahmen von Überwachungstätigkeiten aufkommen, können Attentäter relativ ungestört ihren Planungen in unserem Land nachgehen.


Quellen belegen, dass die Anschläge von 9/11 zum Teil in Hamburg vorbereitet wurden. Damals stellte sich die Frage, warum Terroristen, so sie denn recht problemlos in Deutschland agieren können, einen Anschlag in dem Land durchführen sollten, welches ihnen überhaupt erst die Optionen für solche Planungen ermöglicht hat? Ein geplanter Anschlag von Al-Kaida in Deutschland konnte in diesem Zeitraum ausgeschlossen werden. Die Zeiten haben sich jedoch geändert und die Intelligenz und Strukturen potentieller Attentäter haben sich nicht unbedingt "verbessert". Die Terrororganisationen, welche zuvor Einfluss auf die Anschläge genommen haben, bekennen sich zwar im Nachhinein dazu, haben jedoch wenig Einfluß auf die Einzeltäter oder Kleinstgruppen, sofern diese ihnen überhaupt bekannt sind.


Als im Jahr 2015 die Flüchtlingsströme auch Deutschland erreicht hatten, wurde von der Bevölkerung vermutet, von Sicherheitsexperten belegt, dass sich islamistische Terroristen unter die Flüchtlinge gemischt hatten. Wie war damals jedoch die Reaktion seitens der Politik, Medien, Kirchen etc. gewesen? Genau diese Personen und Gruppen haben sich fast darin überschlagen ausschließen zu können, dass Attentäter unkontrolliert unser Land infiltriert hatten. Hierzu eine kleine Gedächtnisstütze welche man nur dann findet, wenn man bei Google auch den Zeitraum 2015-2016 als Suchfilter setzt:


Monitor (15.10.2015): "Panikmache mit Terrorangst: Als Flüchtlinge getarnte Dschihadisten?"

Tagesschau (25.07.2016): "Erhöhte Terrorgefahr durch Flüchtlinge?"

Evangelisch.de (16.11.2015): "Maas: Keine Verbindung zwischen Terror und Flüchtlingen"


Jedem, der einen Bezug zu dieser Materie hat war bewusst, dass wir alle, wider besseren Wissens, belogen wurden. Das man der Bevölkerung nicht alles erzählen kann, insbesondere wenn es sich um sicherheitsrelevante Erkenntnisse handelt, ist die eine Seite. Jedoch vorsätzlich genau das Gegenteil der Wahrheit zu erzählen, um die Bevölkerung einzulullen, ruhig zu stellen, den völlig Weltfremden und Naiven eine Plattform zu bieten, um sich in selbstaufopferischer Weise Migranten anzunehmen, bei denen sich ein hoher Prozentsatz niemals in unsere Gesellschaft integrieren wird, und um damit eine Politik zu unterstützen, welche sich gegen die Interessen des eigenen Volkes richtet, ist eine ganz andere Dimension.


Gepaart mit einer dummdreisten Naivität der Kirchen, welche bis heute nicht eingesehen haben, dass durch deren Engagement überhaupt erst Fluchtanreize geschaffen werden und es somit zu Toten kommt, welche vermeidbar gewesen wären, wurde versucht die Meinung zu manipulieren.


Nach hunderttausenden von Straftaten, inklusive Rohheitsdelikten wie sexuellen Übergriffen, Vergewaltigungen und Tötungsdelikten sind einige Menschen, vor allem wenn sie selber von solchen Taten betroffen gewesen sind, aufgewacht. Einige begreifen es jedoch bis heute nicht und gefährden durch die Schlepperei im Mittelmeer, sowie die Forderungen der Aufnahme von Migranten von der polnisch-belarussischen Grenze die innere Sicherheit, den sozialen Frieden und letztendlich auch den persönlichen Schutz, die Sicherheit und die Freiheit des Einzelnen.


Die potentiellen Attentäter sind also da und was bietet sich ihnen mehr an, als im Rahmen eines christlichen Festes bzw. der Vorbereitungszeit hierfür, gegen die für sie verhassten Christen und westlichen Werte vorzugehen? Das Ziel von Anschlägen wäre es, einen möglichst großen Schaden, das Töten von von vielen Menschen und die Verursachung einer bestialische Angst zu provozieren. Der Anschlag in Wien, welcher vor kurzem seinen unrühmlichen Jahrestag hatte, hat gezeigt, wie einfach es ein, zu allem entschlossener Einzeltäter mit einer Langwaffe haben kann.


Ob und was die Advents- und Weihnachtszeit an terroristischen Aktivitäten bringen mag, kann niemand vorher sagen. Auch wenn durch die Corona-Bestimmungen viele Einschränkungen bestehen, bleibt die Attraktivität von Anschlägen in dieser Zeit weiterhin ungebrochen. Die "Zeiten des Friedens" in diesem Bereich sind spätestens seit 2015 vorbei, aber wir können darauf hoffen, dass die Polizei und Nachrichtendienste alles nur erdenkliche unternehmen werden, um solchen Schreckensszenarien entgegenwirken zu können. Wie dies aussehen kann, sollte es nicht funktionieren, können Sie in unserer Buchempfehlung nachlesen ...


Buchempfehlung - Terroranschläge in Hannover in der Vorweihnachtszeit


In diesem Zusammenhang möchten wir auf ein Buch hinweisen, welches 2018 erschienen ist und zwei unterschiedliche Geschichten beinhaltet, welche mit Quellenangaben belegt wurden.


Laut Aussage des Autors ist das Buch entstanden, nachdem er sich im Oktober 2015 mit einem Bekannten aus einem Nachrichtendienst ausgetauscht hatte und beide zu der gemeinsamen Übereinstimmung gekommen waren, dass das, was sich zum damaligen Zeitpunkt in unserem Land abspielte, politisch nicht mehr in den Griff zu bekommen sei. Hieraus hat der Autor eine fiktive Geschichte entwickelt, wie sich Polizei und Bundeswehr gegen das System stellen.


Bei der zweiten Geschichte handelt es sich um Terroranschläge in der Vorweihnachtszeit in Hannover und an Heilig Abend in Hildesheim. Hierbei wird eine Leichtigkeit in der Planung von Anschlägen aufgezeigt, welche zum einen erschreckend, zum anderen selbst für einen Laien nachvollziehbar sind.




Kurzer Auszug aus dem Buch

"Person3 hatte bis jetzt in der Grupenstraße abgewartet. In Panik liefen die Menschen von dem Weihnachtsmarkt in diese Verbindungsstraße, um so schnell wie möglich von dem Ort der Schüsse wegzukommen. Ein gegensätzlicher Menschenstrom erfolgte aus Richtung Kröpcke, da auch von diesem Ort die Menschen zu flüchten versuchten. Das Motto lautete: „Erst einmal weg.“. Zu spät erkannten die Flüchtenden, dass sie sich genau an diesem Ort, aus zwei Richtungen kommend, trafen und genau in der Falle saßen."




 

Datenquelle1: BKA (GTAZ)

Datenquelle2: Google (Rizin)

Datenquelle3: Monitor

Datenquelle4: Tagesschau

Datenquelle5: Evangelisch.de

Bildnachweis: Bigstock/stock_king/Stockfoto-ID: 287173438

208 Ansichten
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