Linksextremisten greifen erneut Polizisten an


Berlin. Das alte taktische Spiel der linksextremen Szene spielte sich in der Nacht zum 12.10.2021 in Berlin, in der Wohngegend rund um die Rigaer Straße, erneut ab.


Zuerst wurden Barrikaden aus aufgetürmten Autoreifen errichtet, welche anschließend in Brand gesetzt wurden. Dann versuchte man die Einsatzkräfte der Polizei in einen Hinterhalt zu locken, um sie mittels Wurfgeschossen, von den benachbarten Häuserdächern aus, anzugreifen.


Durch das gezielte Werfen aus großer Höhe erfahren die geworfenen Gegenstände nicht nur eine hohe Beschleunigung, sondern auch eine extreme und unkontrollierbare Wirkung, sollten sie auf Einsatzkräfte oder Fahrzeuge treffen. Die Täter nahmen und nehmen hierbei zumindest billigend, wenn nicht sogar vorsätzlich, schwerste Verletzungen oder sogar den Tod der Polizisten in Kauf, welche sie auf dieser Weise angegriffen haben. Straftatbestände des versuchten Totschlags (§212 StGB) oder des versuchten Mordes (§211 StGB) stehen hier im Raum.


Ein Bekennerschreiben, welches auf der frei zugänglichen linken Plattform de.indymedia.org, unter dem Titel "Feurige Grüße an das Köpiplatz Kollektiv aus dem Nordkiez!" veröffentlich wurde, rechtfertigt diese Aktion "als Teil der kämpferischen Aktion für den Köpiplatz" und signalisiert, dass auch nach dieser Woche mit Aktionen aus der linksextremistischen Szene zu rechnen ist.


Ergänzend zu den Vorfällen in der Rigaer Straße wurde im zeitlichen Zusammenhang im Stadtteil Alt-Hohenschönhausen vier Fahrzeuge des Ordnungsamtes beschädigt.


Auch wenn der Staatsschutz jetzt ermitteln sollte stellt sich die Frage, wie lange eine Polizei, eine Staatsanwaltschaft oder die Gerichte, sofern sie alle von der Politik unabhängig sein sollten, diesen Rechtsbrüchen noch weiter zusehen wollen?

Datenquelle1: Junge Freiheit

Datenquelle2: indymedia.org

Bildquelle: Pixabay.com/Fajrul_Falah (Symbolbild)



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