IMPFPFLICHT - eine Eskalation wird provoziert

Die Entfremdung der Politik von der Wirklichkeit und den Menschen könnte nicht größer sein.

Impfpflicht - eine Eskalation wird provoziert. Die Entfremdung der Politik von der Wirklichkeit und den Menschen könnte nicht größer sein.

Entgegen dem Zahlenwerk von RKI und PEI, ausländischen Studienergebnissen und einem inzwischen auch in Deutschland bestätigten milden Verlauf der Omikron-Variante, welche an die Harmlosigkeit einer Erkältung erinnern mag, haben sich die sogenannten Spitzenpolitiker offenbar in einen Panikstrudel hineinmanövriert, aus dem sie nicht mehr herauskommen (wollen).


Mit logischen Menschverstand ist es nicht mehr erklärbar, warum man nach den aktuellen Erkenntnissen (Omikron löst Delta ab) nicht nur an einer Impfpflicht festhalten möchte, sondern diese als Ultimo Ratio ansieht, um eine angeblich drohenden Gefahrenlage abzuwenden.


Wer mit Gefahrenabwehrrecht zu tun hat, dem sind auch Begriffsbestimmungen wie die "Verhältnismäßigkeit" oder "das mildeste Mittel" nicht fremd, insbesondere dann, wenn es um Grundrechtseinschränkungen gehen sollte.


Die Entscheidungsträger unseres Landes haben jedoch nicht nur jede Relation zur Wirklichkeit und zur Verhältnismäßigkeit verloren, sondern propagieren ihren Weg als den einzig richtigen und Abweichler werden sinnbildlich mit einem Bann belegt oder imaginär geteert und gefedert.


Jedes Wort gegen den "politischen Irrglauben der eigenen Richtigkeit", jede mit Quellen belegbare Kritik, führt zu einer Inquisition, welche Ähnlichkeiten an die Zeiten eines Galileo Galilei aufweist. Wenn man die Erde als Scheibe sehen möchte und hierfür bezahlte "Sternendeuter" einsetzt, welche die eigenen Ansichten bestätigen sollen, wie soll da die Wahrheit obsiegen können?


Dazu hat man sich über die letzten Jahrzehnte ein Volk "herangezüchtet", welches oft die Grundzüge der Orthographie, Mathematik und Physik nicht mehr begreift, wo junge Menschen aus den Schulen kommen, die weder ausbildungsfähig sind, noch zwei Sätze fehlerfrei schreiben können (trotz Abi), und die zu früheren Zeiten ihre berufliche Leistungen am Dorfeingang erbracht hätten, indem sie einfahrenden Autos zugewunken hätten. Eben diese Heranwachsenden sehen ihre Bestimmung nicht in einer Leistungserbringung, denn wenn man mit Forderungen an sie herantritt, welche vor 30 Jahren noch üblich waren, brechen sie zusammen. Dafür können sie jedoch perfekt gendern und folgen nicht selten Vorbildern in der Politik nach, welche über keinerlei Berufserfahrung verfügen, jedoch mit den Grundzügen der Demagogie bestens vertraut sind.


Das Kernproblem sind die politischen Entscheidungsträger


Während man früher die "Alten" geehrt und um Rat befragt hat, da ihre Lebenserfahrung ausschlaggebend und richtungsweisend für das Wohl eines ganzen Volkes gewesen war, haben wir nun in Deutschland ein Sammelsurium an gescheiterten Existenzen, bei denen manche in ihrem ganzen Leben noch nicht produktiv ihren eigenen Lebensunterhalt bestritten haben. Neben Personen mit gefälschten Lebensläufen oder Doktortiteln, ohne Ausbildung, Studienabbrechern oder "ewigen" Studenten, einer "angeblichen Küchenhilfe", welche sich nun als Bundestagsvizepräsidentin für eine Parlamentspoetin ausspricht, kann man schon froh darüber sein, wenn Juristen mit Verwaltungslaufbahn den Weg in die Politik gefunden haben. Ohne ihr Parteibuch und ohne Laufbahn im öffentlichen Dienst wären einige von ihnen viertklassige Anwälte in drittklassigen Kanzleien geworden, aber bei der Qualität, welche die Entscheidungsträger heutzutage mitbringen, kann man nicht mehr wählerlisch sein.


Die alten Griechen haben ein solches System als Kakistokratie (Herrschaft der Schlechtesten) bezeichnet und irgendwie ist dieser Begriff doch sehr bezeichnend für unseren heutigen Status.


Eines der politischen Hauptthemen, wovon bei den Verantwortlichen offensichtlich weder elementare Kenntnisse vorhanden sind, geschweige denn Zusammenhänge, sowie die Fragilität und die Auswirkungen auf die Bevölkerung erkannt werden, ist eine ausreichende und bezahlbare Energieversorgung, sowie die vielfältigen Belastungen für die Menschen in unserem Land.


Kleiner Exkurs in die Realität

  • Innerhalb der letzten zwei Jahre gab es eine Benzinpreiserhöhung um 50%.

  • Deutschland - hat die zweithöchste Steuerlast in Europa - vor Belgien.

  • Deutschland - hat das zweitniedrigstes Rentenniveau in Europa - vor Griechenland.

  • Die Inflation liegt nicht bei 4-5%, sondern bei Dingen des täglichen Bedarfs bei 20-25%.

  • Die Strompreise haben sich im neuen Jahr um 50-100% verteuert.

  • Die Gaspreise haben sich im neuen Jahr um 50-200% verteuert.

Die Strom- und Gaspreise hängen in ihrer Entwicklung zusammen. Während man Putin vergrault und auch Nordstream2 nicht haben möchte, versucht man nun vermehrt Gas über die Niederlande einzukaufen.


Zur Aufrechterhaltung des Stromnetzes sind wir abhängig u.a. von Frankreich und Österreich und bekommen nur dann von dort Atom-Strom, wenn welcher übrig sein sollte. Da passt es ja ins Bild, dass wir zur Jahreswende drei AKW in Deutschland abgeschaltet haben.


Während grüne und linke Fantasten die Sicherheit, die Versorgung und die Kritische Infrastruktur unseres Landes, und somit nicht nur den sozialen Frieden sondern unser aller Zukunft gefährden, ist am 13.01.2022 in Heidelberg für 1,5 Stunden (angeblich nur 50 Haushalte, aber es geht ums Prinzip) der Strom ausgefallen.


Überall wachsen "Wälder von Windrädern", welche auch im Zusammenspiel mit der Solarenergie niemals den Stromverbrauch decken können, da allein die chemische Industrie in den nächsten Jahren einen Stromverbrauch haben wird, wie ganz Deutschland im Jahr 2020. Warum muss eigentlich der Strom von der Nordsee nach Bayern transportiert werden? Möchte man sich in Bayern nicht die schöne Natur mit den Windrädern verschandeln?


Ergänzend kommt noch die Steigerung des Strombedarfs aufgrund der E-Mobilität hinzu, welche genauso scheitern wird, denn niemand wird sich zukünftig gebrauchte E-Autos kaufen, wenn der Akku für tausende von Euro gewechselt werden muss.


Die offiziellen Zahlen rechtfertigen keine Impfpflicht


Das übergreifende Hauptthema ist natürlich die Corona-Pandemie und die geforderte Impfpflicht.


Unstrittig sollte inzwischen sein, dass Omikron zwar hochansteckend ist, jedoch einen milden Verlauf aufweist und weniger die Lunge, als die oberen Atemwege beeinträchtigt. Interpretiert man Aussagen von Betroffenen, so handelt es sich bei den Symptomen eher um eine Erkältung, als um einen grippalen Infekt.


Der täglichen Übersicht des RKI zu Omikron kann man u.a. entnehmen (Stand: 14.01.2022):

  • 155.634 Omikronfälle und (13.01.2022: 134.224)

  • 1.443 Hospitalisierungen und (13.01.2022: 1.260)

  • 67 Verstorbene (13.01.2022: 58)

Die Omikron-Hospitalisierungsquote, welche kontinuierlich abnimmt und vor kurzen noch deutlich höher lag, liegt nun bei 0,927 Prozent (Vortag: 0,929 Prozent).


Zum Vergleich: in der Grippesaison 2019/2020 gab es 185.893 bestätigte Influenzafälle, mit 29.750 Hospitalisierungen. Die sich daraus ergebende Quote lag bei 16,0 Prozent. Die grippebedingten Todesfälle lagen bei 476 Fällen. In der Grippesaison 2017/2018 schätzte das RKI die grippebezogenen Todesfälle sogar auf 25.100 Menschen.


Wenn man diesen kleinen Ausschnitt aus den vorliegenden Daten auswertet, dann ist die Frage nicht nur nach der angeblichen Gefährlichkeit des Omikron-Virus berechtigt, sondern auch, wie man hier eine Gefährdungslage konstruieren möchte, um eine Impfpflicht begründen zu können?


Anmerkung: die vorgenannten Zahlen basieren ausschließlich auf der Omikron-Variante. Bei den täglich hohen Infektions-, Hospitalisierung- und Todeszahlen bezieht sich das RKI auf ALLE Coronameldungen. Wenn nun zukünftig Omikron Delta ablösen sollte, werden demzufolge auch die Hospitalisierungs- und Todesfallzahlen deutlich reduziert werden.



Zwangsgelder und Beugehaft


Selbst wenn sich bei manchen Politikern Zweifel an einer Impflicht einstellen und BK Scholz mit der Ankündigung einer Impfpflicht mal wieder seinen bisherigen Spuren des Versagens gefolgt ist, da sich eine Impfpflicht nicht so einfach bestimmen und umsetzen lässt, wird immer noch propagiert, dass eine Impfung sicher sei und man diese notfalls mit Zwangsgeldern bis zu 5.000 Euro durchzusetzen gedenkt.


Wer kann eine Langzeitsicherheit dieser experimentellen Impfstoffe garantieren?


Man sollte in diesem Zusammengang daran denken, dass auch Contergan trotz Wissens um (die) Nebenwirkungen weiterhin auf dem Markt belassen worden war. Wenn man sich nun Politiker und Industrie anschaut, welche von Generation zu Generation noch gieriger geworden sind, dann darf man schon unterstellen, dass bei einigen die finanziellen Interessen, im Vergleich zu den Gesundheitsinteressen der Bürger, überwiegen.


Während gleichermaßen abgestritten wird, dass jemand bei Verweigerung einer Impfung (bei bestehender Impfpflicht) ins Gefängnis gehen sollte, hat Gregor Gysi bestätigt, dass man notfalls um eine Beugehaft nicht umhin kommen wird. Diese Beugehaft wäre keine Ersatzfreiheitsstrafe. Dies bedeutet, dass man nach einer Beugehaft auch weiterhin zur Zahlung des Bußgeldes verpflichtet wäre und gegebenenfalls erneut in Beugehaft genommen werden könnte.


Eine Eskalation ist unausweichlich


Viele Bürgerinnen und Bürger haben in den letzten Monaten nicht nur begriffen, wie erschreckend einfach unveräußerliche Grundrechte beschnitten werden können, sondern wie Politik, Medien, Kirchen, aber auch vertraute Personen im privaten oder beruflichen Bereich mit jemanden umgehen, der über eine andere Meinung oder Einstellung verfügt.


Wenn selbst am Weihnachtsfest Familienangehörige ausgeladen wurden, die nicht geimpft waren, wenn man selbst im Wald oder auf den Feldern Personen antrifft, welche eine Maske tragen, wenn Fußgänger die Straßenseite wechseln, wenn man ihnen entgegen kommt, stellt dies eine erschreckende Entwicklung da, welche insbesondere durch Politik und Medien verursacht wurde und weiterhin angeheizt wird.


Es wachen jedoch immer mehr Menschen aus ihrer Traumatisierung auf, denn eine "Impfung"; welche nur einen Schutz mit einem mehr-monatlichen Ablaufdatum gewährt, ist nicht unbedingt das, was man sich unter einer Impfung vorstellt. Wenn dann noch bei 2G+ selbst Geimpfte und Genesene ohne Test nicht mehr berechtigt sind, bestimmte Bereiche aufzusuchen, Ungeimpfte denselben Test machen können, aber dennoch keinen Zugang erhalten (dürfen), hat eine solche Regelung weniger mit Logik, sondern eher mit einer "gelebten Schizophrenie" zu tun.


Bis sich der Deutsche, aus seiner Wohlfühloase mit Chips und "HartzIV-TV" erhebt und auf die Straße geht, dauert es lange. Zwei rote Linien wurden jetzt jedoch überschritten: einmal die angestrebte Impfpflicht, aber auch der Druck auf Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen.


Wenn man die tausenden von Menschen sieht, welche bundesweit auf die Straßen gehen und dazu die kläglichen Versuche registriert, wie man versucht diese Menschen in die Ecke von Rechten, Dummen, Verschwörungstheoretikern etc. zu schieben, zu diskreditieren oder mundtot zu machen, dann ist dies beschämend für einen Rechtsstaat.


Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich unter die friedlichen "Spaziergänger" ganz anders motivierte Personen mischen und man am letzten Wochenende in einigen Bildern nicht nur Personen mit Mund-Nasen-Schutz, sondern auch mit Sturmhauben gesehen hat. Hierbei handelt es sich jedoch nur einen minimalen Bruchteil der Menschen vor Ort, welcher sich medienwirksam inszeniert. In wie weit bezahlte Provokateure dabei sind oder False-Flag-Aktionen unternommen werden, sei einmal dahin gestellt.


Journalisten machen sich in diesem Zusammenhang freiwillig zum Büttel, zum Sprachrohr der Politik, welche sie eigentlich kritisieren sollten, aber es verschwimmen die Grenzen, denn genau diejenigen, welche immer den Staat und seine Organe abgelehnt haben (während sie persönlich durch finanzielle Zuwendungen wie HartzIV davon profitiert haben), fordern jetzt nicht nur den Staat zum Handeln auf, sondern sprechen sogar offen von der Verfolgung Ungeimpfter, von weiteren Grundrechtseinschränkungen, bis hin zu Inhaftierungen Andersdenkender.


Da es, wie man es in Videos insbesondere aus Berlin sehen konnte, immer häufiger zu augenscheinlich unangepasster Gewalt seitens der Polizei kommt und man friedlichen Protestlern, wie aktuell in Hamburg, eine Versammlung untersagt, während eine Gegendemonstration und eine Aktion von FFF stattfinden darf, gießt man immer mehr Öl ins Feuer - und das Feuer brennt.


Nach den finanziellen Einschränkungen der Bürger über die letzten Jahre bzw. Jahrzehnte, ist die Corona-Pandemie sicherlich der Auslöser für den Protest, aber die Ursachen liegen weit tiefer. Es ist nicht absehbar, dass die Proteste aufhören, sondern dass sie eher zunehmen werden.


Sollte dann eine Impfpflicht tatsächlich eingeführt werden, wird sich eine Eskalationsspirale nach oben schrauben, welche kaum noch zu stoppen sein wird. Es werden vielerorts Bilder wie zu Zeiten des G20-Gipfels in Hamburg zu sehen sein (passt ja inzwischen auch, denn auch damals hatte Olaf Scholz dies zu verantworten), aber es wird auch der Tag kommen, an dem Menschen, in Rauchschwaden eingehüllt, durch diffuses Flackern brennender Barrikaden erleuchtet, auf dem Boden liegenbleiben werden.


Es stellt sich nicht die Frage, ob dies passieren wird, sondern wann und auf welcher Seite es die ersten Toten geben wird.

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Datenquelle1: RT.com (Hauptsache Impfpflicht – Regierung will von Widersprüchen nichts wissen)

Datenquelle2: theeuropean.de (Bei den Gründen geht es auch ohne ... Berufsausbildung)

Datenquelle3: wikipedia.org (Kakistrokratie)

Datenquelle4. RKI (Tägliche Übersicht zu Omikron-Fällen)

Datenquelle5: wikipedia.org (Grippesaison 2019/2020)

Datenquelle6: statista.com (Influenzabedingte Hospitalisierungen ... nach Grippesaison)

Datenquelle7: ZDF.de (Gregor Gysi bei Markus Lanz)

Datenquelle8: RKI (Täglicher Lagebericht Corona)

Bildnachweis: Bigstockphoto.com/Stockfoto-ID: 97080029

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