Ein Jahr nach dem Anschlag in Wien

Zur Erinnerung an die Opfer des islamistischen Anschlags von Wien am 02.11.2020.


Heute vor einem Jahr, am 02.11.2020, tötete ein islamistischer Terrorist in der Innenstadt von Wien vier Menschen und verletzte weitere 20 Passanten.


Neben dem Verlust für die Angehörigen, dem Leiden und der Traumatisierung der Verletzten oder auch Unbeteiligten, darf nicht vergessen werden, wozu radikalisierte Täter im Namen einer falschen Ideologie oder des Glaubens fähig sind.


Islamistischer Terrorismus ist eine Pest der Neuzeit, welcher jederzeit und überall seine Auswirkungen in der Tötung von anderen Menschen, insbesondere wenn es um einen anderen Glauben, eine andere Kultur oder eine andere Gesellschaftsform gehen sollte, finden kann.


In Österreich wurde eine neue Spezialeinheit der Polizei "SIG" (Schnelle Interventionsgruppe) ins Leben gerufen, welche u.a. bei Terrorlagen zum Einsatz kommen soll.


In Deutschland gib es neben Spezialeinheiten wie SEK, MEK etc. auch Trainingseinheiten für andere Einsatzkräfte, welche unter dem Begriff "Lebensbedrohliche Einsatzlagen" (LebEL) laufen.


Entgegen den Aussagen von bekannten Politikern haben sich unter die Flüchtlingsströme seit 2015 auch Personen gemischt, welche nicht nur gewaltbereit sind, sondern für ihre fragwürdigen Ansichten und Einstellungen bereit sind, skrupellos, brachial und medienwirksam zu töten.


Die Politik hat die Verpflichtung, die Bürgerinnen und Bürger zu schützen und alles erdenkliche zu unternehmen, damit man in Frieden und Sicherheit leben kann. Dieser Verpflichtung kommt die Politik nicht nach, insbesondere dann nicht, wenn man aus 2015 nichts dazu gelernt hat und jetzt wieder eine Strategie der offenen Grenzen verfolgt.


Es wird nicht der letzte Anschlag gewesen sein, weder in Österreich, noch in Deutschland. Gerade die Vorweihnachtzeit, wie uns der Terroranschlag in Berlin gezeigt hat, bietet Attentätern eine sehr

perfide Möglichkeit, ihre menschverachtenden Pläne umzusetzen.


In diesem Zusammenhang gilt unser Vertrauen nicht der Politik, sondern Ermittlern und Einsatzkräften von Polizei und Nachrichtendiensten, die sicherlich unermüdlich darin bestrebt sind, solche Szenarien zu verhindern. Durch das, was gerade durch die Situation mit Belarus geschieht, wird ihre Arbeit sicherlich nicht erleichtert werden.






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Datenquelle1: de.euronews.com

Datenquelle2: orf.at

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