Corona-Proteste führen zu gewalttätigen Ausschreitungen

Die Pandemie ist der Auslöser für die Ausschreitungen, aber die Ursachen liegen woanders.

Die Corona-Pandemie ist der Auslöser für die Ausschreitungen, aber die Ursachen liegen woanders.

Beitragsreihe "Gefährdung des sozialen Friedens" - Teil1


Die Protestzüge gegen die Corona-Maßnahmen formieren sich bundesweit, auch in Kleinstädten, und werden aller Voraussicht nach noch deutlich an Fahrt aufnehmen. Insbesondere die Situation, dass auch Kinder "zwangsgeimpft" werden sollen, werfen ein schlimmes Bild auf den Zustand unserer Republik, denn wie soll man ein Staatsgebilde bezeichnen, wo den Eltern das Recht abgesprochen werden soll, selbstständig Entscheidungen über die Gesundheit ihrer Kinder treffen zu dürfen? Hat so etwas noch viel mit einer Demokratie oder einem Rechtsstaat zu tun?


Dazu kommen unsinnige Maßnahmen, wie beispielsweise die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, welche noch vor Monaten auch von deutschen "Experten" als unsinnig und fragwürdiger Schutz eingestuft wurde. Bei dem Einsatz der FFP2-Masken im öffentlichen Raum hatte auch die EU-Gesundheitsbehörde ECDC noch 2020 Zweifel an dem wirklichen Nutzen.


Wenn dann noch die Kippung der 2G-Regelung für den Einzelhandel in Niedersachsen durch das OVG Lüneburg erfolgt, welche zuvor durch Juristen (Weil - Richter, Pistorius - Rechtsanwalt) initiiert wurde, dann mag man dies zwar mit Humor aufnehmen, stellt jedoch die Kompetenz der Landesregierung zum wiederholten Male in Frage.


All diese Maßnahmen treffen auf eine Polizei, welche augenscheinlich Anordnungen nicht hinterfragt und von einem möglichen Remonstrationsrecht (Widerspruch gegen einen Befehl mit anschließender rechtlichen Würdigung) keinen Gebrauch macht.


Im Gegenteil. In Stralsund wurde sogar der Weihnachtsmann abgeführt. Rechtlich gesehen mag dies in Ordnung gewesen sein, da er keine Maske trug und eine Personalienfeststellung verweigerte, aber früher galt auch einmal der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und dieser Grundsatz scheint zurzeit vielerorts nicht im Sinne des Bürgers ausgelegt zu werden.


Sind das alles Gründe dafür, dass die Proteste gewalttätig werden?


Sicherlich trägt ein (manchmal auch berechtigtes) Unverständnis über Maßnahmen, welche auch auf den zweiten Blick keinen wirklichen Sinn ergeben und von Politikern propagiert werden, welche ohne ihr Parteibuch oft nur viertklassige Rechtsanwälte in drittklassigen Kanzleien wären, zu diesen Verhaltensweisen bei. Jedoch sollte man sich eingestehen, dass es in der Bevölkerung schon lange brodelt und gärt.



Spätestens seit 2015 wird den Menschen in unserem Lande eine Politik zugemutet, welche für diejenigen, welche tagtäglich Kontakt zur Realität haben, nicht mehr nachvollzogen werden kann. Es wurde eine Asylindustrie aufgebaut, an welchen viele Organisationen finanziell profitieren und überhaupt kein Interesse daran haben, dass dies beendet wird. So werden wieder vermehrt durch eine illegale Schlepperei Fluchtanreize geschaffen und der Tod, insbesondere im Mittelmeer, billigend in Kauf genommen.


Besonders kreativ zeigen sich hierbei die Kirchen, welche ihre Mitglieder und Ehrenamtlichen dazu verwenden Hilfe zu leisten und sich somit selber in die Lage versetzen, Gelder einsparen zu können, wobei sie die anfallenden Kosten mittelbar auf die Steuerzahler übertragen. Wenn man "den eigenen Schäfchen" dabei plausibel darstellt, dass sie etwas Gutes, etwas menschliches tun, ist dies durchaus vergleichbar mit der Erlangung des Seelenheils im Mittelalter getreu dem Motto "Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt".


Dies ist aber nur einer der Gründe, warum die Menschen in unserem Lande immer weniger Verständnis für Entscheidungen der Politik oder die Belehrungen der Medien aufbringen. Es wird ein Wirklichkeitsverständnis suggeriert, welches nicht nachvollzogen werden kann: Minderheiten werden protegiert und haben mittlerweile eine so große Lobby, dass sie sich inzwischen alles erlauben können und jeder, welcher nur leiseste Kritik äußert, als "Rechts", "Nazi" oder "irgendwas-phob" diffamiert wird.


Noch vor einigen Jahren konnte man in vielen Bereichen eine andere Meinung haben und so man andere Ansichten nicht geteilt hat, akzeptierte oder tolerierte man diese zumindest. Dies ist heute nicht mehr möglich. Man hat "das" gut zu finden, was im Mainstream verbreitet wird und wenn man dies nicht tut, dann hat man in dieser neuen Pseudogesellschaft seinen Platz verwirkt. Als Beispiele können hier die Stigmatisierung der Ungeimpften oder die Werbung herangezogen werden, welche uns die glücklichen Standard-Familien vorgaukeln wollen, wo mindestens ein Familienmitglied über eine "nichteuropäische Hautfarbe" verfügt.


Es gibt aber noch viele andere Bereiche, welche zu Unmut in der Bevölkerung führen, wie:


- Fehlender Schutz vor Rohheitsdelikte, wie sexuellen Übergriffen, bis hin zu Tötungsdelikten,

- die mangelhafte Ausschöpfung des Strafrechts bei schweren Straftaten,

- die Nichtabschiebung von Straftätern,

- immer höhere Kosten und Belastungen (wie z.B. die Benzinkosten, Lebensmittel),

- Verschwendung von Steuergeldern im In- und Ausland,

- und noch vieles mehr.


Die Menschen, welche tagtäglich zur Arbeit gehen und jährlich in ihrem Rentenbescheid sehen, dass sie später kaum über die Runden kommen werden, was sich bei manchen selbst im Arbeitsleben oft schwierig gestaltet, können gerade die Geldverschwendung für viele Projekte, wie z.B. die Verstümmelung der deutschen Sprache durch Gendern, die Gleichstellung, aber auch Bauprojekte, welche verzögert und später überteuert umgesetzt werden, bei welchen die Verantwortlichen für Fehler nicht zur Rechenschaft gezogen werden, nicht mehr nachvollziehen.


Ebenso ist es nicht verständlich, dass wir über eine Politikerkaste verfügen, welche vielfach aus Personen besteht, die nie zuvor einer produktiven und geregelten Arbeit nachgegangen sind, die selbst bei Wikipedia als Studienabbrecher geführt werden oder die sich in Amt und Würden befinden, obwohl Doktortitel oder Lebensläufe gefälscht sind.


Diese Aufzählungen könnten beliebig in den Länge gezogen werden. Und dann fragt man sich allen Ernstes, warum Menschen auf die Straße gehen, denen ihre unveräußerlichen Grundrechte vorenthalten werden und die von einigen Exemplaren politischer und medialer Inkompetenz nur als "notwendigen Pöbel" gesehen wird, der arbeiten und Steuern zahlen soll, aber ansonsten zu schweigen hat?


Wenn diese Entwicklung wie bisher weitergehen sollte, wenn Menschen, insbesondere Kinder, zwangsgeimpft werden sollten, dann wird der soziale Frieden dermaßen nachhaltig gefährdet oder sogar zerstört werden, dass die Gefahr eines Systemzusammenbruchs droht.


Kleine Anmerkung am Rande zum Thema "Meinungsfreiheit" und dem Begriff "Asylindustrie".

Nach dem Teilen unseres Beitrages: "Vandalismus - und die drei Siebe des Sokrates" in einer Polizei-Facebookgruppe, echauffierte sich ein Grupppenmitglied (keine Polizistin) über den Begriff "Asylindustrie", unterstellte Rassismus und forderte die Admins auf, den Beitrag zu löschen. Ein weiteres Gruppenmitglied (ein Polizist) meldete den Beitrag mit der Folge, einer siebentägigen Sperre auf Facebook.


Ein System, in welchem eine andere Meinung weder akzeptiert noch toleriert wird, sondern in welchem eine Löschung gefordert wird, welche dann auch veranlasst wird, hat rein gar nichts mehr mit einem Rechtsstaat oder einer Demokratie gemein.

 

Datenquelle1: OVG Lüneburg (Vorläufige Außervollzugsetzung 2G im Einzelhandel)

Datenquelle2: Bild.de (So viele Corona-Radikale gibt es)

Datenquelle3: ntv.de (Brandgefährliche Corona-Demos bereiten Sorge)

Datenquelle4: zdf.de (EU-Behörde zweifelt am Nutzen von FFP2-Masken)

Datenquelle5: Bild.de (Hier wird der Weihnachtsmann abgeführt)

Bildnachweis: Pixabay.com/Fajrul_Falah

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